Mirjam Mieschendahl beschäftigt sich gerade mit...

 
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projekte

ich hätte nicht so vorschnell auf das buch 'die vier stunden woche' schimpfen sollen. die letzten tage sind mir nämlich einzelne passagen immer wieder durch den kopf geschossen
und die haben mich inspiriert zwei projekte jetzt anzugehen. über das eine kann ich noch nicht viel schreiben, da bin ich abergläubisch, besser am anfang erst einmal machen.

aber das andere projekt ist mein spassprojekt, ich schreib mit meiner schwester zusammen ein buch, darüber wie wir aufgewachsen sind.
meine schwester hat viele talente, aber ein talent ist, die art wie sie schreibt. sie hat mir vor kurzem von sich eine kurzgeschichte vorgelesen, bei der ich heulen musste vor lachen.
weil unsere familie etwas anders ist, als andere, hoffe ich aus ihrer feder auf viele stories im stil von 'hotel new hampshire'...mein part beim buchschreiben ist eigentlich nur sie dazu zu bewegen zu schreiben. hab jetzt gerade die ersten absätze geschrieben und ihr geschickt, sie wird sich hoffentlich denken: das kann ich aber viel besser und loslegen:-)

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die 4-stunden woche


* jeder, der von 9-17 uhr im büro ist, ist ein armer idiot
* jeder, der mehr als ein tag in der woche braucht, um seinen lebensunterhalt zu verdienen, ist ein armer idiot
* wer seine arbeit gut findet, ist ein armer idiot
* jeder kann ganz viel zeit haben und herumreisen und so weiter, wenn nicht, ist er ein armer idiot
* optimieren, reduzieren, eliminieren, delegieren, out-sourcen sind die zauberwörter, wer die noch nicht verinnerlicht hat, ist ein armer idiot

viel schwarz-weiß, aber es geht ja auch in dem buch, um einen möglichen lebensentwurf und nicht um viele verschiedene, oder grauzonen. also ein buch ganz nach dem motto: just do ist!

timonthy ferris erzählt anhand seiner eigenen geschichte, wie er es geschafft hat nach einen psychischen zusammenbruch, sein unternehmen so auszurichten, dass er sich tatsächlich pro woche nur noch vier stunden darum kümmern muss. das ganze ist verbunden mit einem lifestyle, die übrige zeit zu nutzen, um zu reisen, neue dinge zu erlernen und generell sich zu entschleunigen. er gibt sehr konkrete tipps, was für eine art unternehmen man aufbauen müsste, mit dem das dann alles möglich ist. der erste schritt ist aber erstmal dafür zu sorgen, dass man seine arbeit von überall auf der welt erledigen kann und nicht mehr gebunden ist an einen ort.

obwohl ich in vielem ähnlich denke:
* tun ist besser, als jahrelang nachzudenken, ob man tun soll, grübeln ist shit
* mit der rente fängt nicht das leben an
* jetzt träume realisieren
* mut und machen sind die zauberwörter
* besitz kann auch belasten, wenn er nur dem status dient
* zeit haben ist gut, wenn man diese dann nicht nur totschlagen muss
etc..

kam das alles so oberlehrerhaft und möchtegern gescheit daher, nach dem motto, nur so wie ich das mache, ist es richtig, alle anderen sind arme idioten:-) und dehalb fand ich das buch jetzt nicht so berauschend, sondern war zwischendurch eher genervt.

so mal schauen, welches buch ich heute lese

http://www.amazon.de/Die-4-Stunden-Woche-Mehr-Zeit-Leben/dp/3430200512

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