morgenjungs: wollen wir schon dort sein, wo wir hinwollen?
gestern in gemütlicher runde diskutiert über das thema 'will und kann man wege zum ziel abkürzen?'.
wir wären alle gerne manchmal schon dort, wo wir hinwollen, besonders wenn es sich zerrt. aber ist das wirklich so?
unsere lernkurve im letzten halben jahr war steil:) rückblickend gesehen. allerdings wurde die erfahrungen nicht an einem tag in kübeln über uns ausgeschüttet, sondern zitzelweise. wenn man mittendrin steckt, kommt es einem vor, als ob gar nichts weitergeht->matrix. im rückblick sieht man dann die wegstrecke. vor einem halben jahr wussten wir nichts von git hub, haml/sass noch nie gehört, jetzt können wir damit fliegen fangen. wir wussten nicht, wieviel zeit und arbeit so ein projekt, wie meep benötigt. jetzt können wir das nächste projekt schneller umsetzen. hätten nicht die erfahrung gemacht, wie man so etwas finanziert und wie man ressourcen auftreibt. genauso, wie bei all den anderen projekten im letzten halben jahr: am anfang tut man sich schwer mit den vielen neuen anforderungen, es gibt so vieles, was man nicht weiß, aber wenn man sich auf das neue feld einlässt, kommt automatisch die lernkurve und das neue wissen nützt einem wieder etwas bei einer anderen sache. klar, bei manchen themen muss man nicht ganz von vorne anfangen, es gibt experten, die einem ihr wissen weitergeben, aber das hilft einem nicht, wenn man nicht offen für das thema ist. die bereitschaft den weg gehen zu wollen, muss vorhanden sein. ja, wir waren in philosophischer stimmung und sind natürlich zum gleichen ergebnis gekommen, wie so viele vor uns: der weg ist das ziel