Mirjam Mieschendahl beschäftigt sich gerade mit...

 

das ende ist mein anfang

hört sich dramatisch an, aber so heißt das buch von tiziano terzani, das ich gerade lese.
der sterbenskranke vater erklärt seinem sohn auf den ersten seiten, warum er keine angst vor dem tod hat, sondern sich, nach einem erfüllten leben, darauf freut mal wirklich etwas neues zu erfahren: den tod...ein heiteres buch

meine wochenendinspiration...jaja oft hält man an 'täglich grüßt das murmeltier' fest, obwohl schon längst ein neues spiel begonnen hat und anstatt sich zu freuen, hat man schiß. solche bücher erinnern mich daran, dass das alles sowieso nur hausgemachte grütze im kopf ist.......die andere inspiration ist wie immer musik, stell gerade meine persönlichen highlights 2008 zusammen und entdecke dabei neues

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wie gehts, wie stehts und sonst?

noch ist auf meep.at nichts zu sehen, aber wenn ich jetzt mal einen weihnachtswunsch äußern dürfte, dann wünsche ich mir, dass das neue jahr mit meep beginnt. arbeiten schon an den screens, konzept ist fix & fertig und plan steht, wie wir es verbreiten. die idee zu dem projekt ist uralt und verfolgt uns schon seit jahren und wenn man so lange an einer idee festhält und sich immer wieder denkt, es wäre ja toll, wenn es so etwas geben würde, dann muss man das wohl irgendwann umsetzen. ist wie ein zwang, oder einfach karma:) was mich reizt etwas eigenes zu machen, ist:

* freiheit, dinge so zu tun, wie man sie für richtig hält
* das ding wächst organisch vor sich hin, weil kein geld da ist, um es künstlich hochzubuttern, heißt auch, nur wenn es wirklich einen mehrwert bietet, wird es überhaupt irgendwie wachsen, der ultimative test also:)
* mit freunden etwas gemeinsam auf die beine stellen
* kreativ austoben, sich ausprobieren, spielen
* zu sehen, ob man im kopf richtig denkt, oder völlig daneben liegt, erfahrungen sammeln
* weils einfach spass macht, ist besser als jeder film, buch etc. hat unterhaltungswert.
* jetzt ist die beste zeit, was eigenes aufzubauen...

das projekt wird in wien gestartet, dann schauen, ob wir es da zum laufen bringen....ist spannend sowas, ich freu mich schon sehr aufs meepen

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oh happy day

meine musiksozialisation startete mit 'oh happy day', in meiner kindheit hatten wir zu hause genau eine schallplatte, nämlich diese. ich glaube, ich hab mir das stück 4 millionen mal angehört und mitgesungen, jajaja schon damals gab's singstar, aber halt analog. bleibende schäden: ich liebe soul, ich liebe RnB und ich liebe gospelchöre...je dramatischer, je mehr ausgeflippt wird, desto besser
und dann seh ich mich, wie ich vorne stehe, eine wahnsinnsstimme habe und mich ins delirium singe :)

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warum manche leute rocken und andere eben nicht

community management die 2, oder wenn man glück hat, kann man von seinen nutzern lernen, wie es geht...
ich beschäftige mich fast;) 24 stunden mit der frage, wie werden menschen motiviert, was wirkt anziehend, wie muss eine botschaft beschaffen sein, damit andere auf den zug aufspringen? gestern dann ein kleines lehrstück gefunden, wie es geht:
polly adler aus wien will die wienerinnen motivieren einen mädelsabend zu machen, sie schreibt:

hallo mädls!!!!
ad buben: schön brav weiterkochen, aufräumen und fensterputzen (hihi)!!!
ES REICHT!!!!!!!
(zitat der sehr erfolgreiche pater willi moltofill)
ladies von welt machen mit bei:
http://www.groops.at/frauenabend/
es ist noch viel zu tun!!!!

nein - im ernst - wir werden viel spaß haben!

habt euch wohl
eure polly

174 haben bei der umfrage mitgemacht, was sicherlich auch an den antworten gelegen hat, die man auswählen konnte. über 30 sind mittlerweile ihrer frauenabendgruppe beigetreten, nach weihnachten soll dann das erste treffen stattfinden und ich schau mir das weiter an und lerne, wie man das so macht...

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Filed under  //   community management   groops  

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werbung in social networks & communities geht nicht

warum das nicht gehen sollte, hier ein paar gründe:

  • wegen des user generated contents, der sich eventuell kritisch mit der marke auseinandersetzt
  • wegen des community umfelds, in dem angeblich werbung vom nutzer nicht akzeptiert wird
  • wegen blindheit der communitynutzer, weil banner und co einfach ausgeblendet werden


und was weiß ich...ich denke, dass ist eine frage des 'wie man wirbt' und das in communities für werbetreibende dinge möglich werden, die man sich schon lange erträumt hat, oder erträumen sollte, wenn man zum ziel hat menschen nachhaltig für seine marke zu begeistern.

wenn ich die schlagzeilen lese, die gerade durchs dorf getrieben werden a la 'monetarisierung web 2.0 durch werbung nicht möglich', dann stellen sich mir die nackenhaare auf, ein schritt vor und dann angst bekommen und 5 schritte zurück wackeln: sudivz und wer-kennt-wen werden als paradebeispiele genannt....und damit aus die maus, vielleicht muss das auch so sein, damit am ende endlich was gutes rauskommt?

die erste kampagne, die ich mitbetreuen durfte auf plattformseite, bei der ich dachte, wow, genau so...war im jahr 2002 von joschka fischer. das waren fast obama ansätze. joschka fischer hat ein user profil bekommen, nutzer konnten ihm per mail und sms fragen stellen und er hat geantwortet (seine helfer in seinem namen). man hat also sms bekommen a la 'ja, ich bin für die legalisierung von haschisch' dein joschka. die community nutzer waren begeistert: da tritt jemand mit mir in dialog über ein medium, in einem umfeld, in dem ich mich zuhause fühle. der redet auf augenhöhe mit mir, respekt!! die kampagne war auch zahlenmäßig ein erfolg, clicks, response rate etc....joschka hat auch im wahlkampf prozentpunkte gewonnen:)

nachdem wir damals auch erstmal viele dinge ausprobiert haben und in genügend sackgassen gelaufen sind: also 3 pop up's übereinander geschaltet, den werbefensterschließen button fast unsichtbar gemacht haben, haben wir langsam verstanden, dass wir andere konzepte anbieten müssen. wir haben es user-layer-marketing genannt.
nutze die selbstdarstellungstools & kommunikationskanäle der community, erzähl interessante geschichten, unterhalte, tritt in direkten kontakt mit den nutzern. ein beispiel: ein markenartikler aus der kosmetikbranche wollte zwecks imagesteigerung eine party auf ibiza ausrichten und tickets verlosen...aber anstatt irgendwelche klassischen online werbemittel zu schalten, oder eine verlosung im redaktionellen teil zu veranstalten, haben sie es anders gemacht. eine mitarbeiterin legte ein nutzerprofil zur aktion an und fragte im chat, wer lust auf die party hätte, sie hat eine freikarte zu vergeben. das gleiche machte sie bei ein paar ausgewählten multiplikatoren im gästebuch und, und, und. stark verkürzt: die mitarbeiterin/marke konnte sich nicht mehr retten vor feierwilligen und freundesanfragen.the cmon's haben es ähnlich gemacht.

natürlich ist es nicht leicht: agenturen müssen überzeugt werden und wenn die nicht wollen bzw. können, dann muss man die markenartikler direkt ansprechen und man muss inhouse jemand haben, der solche konzepte entwickelt und auch umsetzen kann. aber ich freue mich immer sehr, wenn ich von solchen kampagnen erfahre, wie jetzt gerade von der otto kampagne auf gutefrage.net. otto hat ein nutzerprofil und stellt den nutzern folgende frage: wer hat den besten weihnachtstipp? die nutzer antworten und geben otto bestnoten, als fragesteller:)
hier die kampagne:
http://www.gutefrage.net/weihnachts-tipp
http://www.gutefrage.net/nutzer/OTTO

danke melanie fürs bescheid geben, ich mag mehr solcher guten beispiele hören

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lesenswert: wie man twitter als tool nutzt

http://blog.guykawasaki.com/2008/12/how-to-use-twit.html

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community building die erste

heute morgen ein bißchen uboot durchsucht, schauen wie es dem letzten verbliebenen dampferschiff so geht, nachdem jetzt auch lycos die segel gestrichen hat. gut scheint es dem uboot zu gehen, besonders in österreich, genauer gesagt in vorarlberg.

bin dann zufällig auf eine umfrage im uboot gestossen, in der gefragt wurde, was den nutzern am besten am uboot gefällt.
top nennungen waren:

  • das unverwechselbare design, schwarz grün,
  • das so viele bekannte da sind
  • und das uboot persönlicher und emotionaler ist, als die studivz's dieser welt.

viele der nutzer, die geantwortet haben, kannte ich sogar noch von meiner zeit bei uboot, einige sind tatsächlich schon seit 8 jahren dabei.
da ich mich seit jahren mit community building beschäftige, sind es folgende faktoren, die eine community lebendig machen und eine zu beginn zusammenhanglose nutzergruppe zu einer gemeinschaft formen.

  • identifikation muss möglich sein, durch personifikation der plattform. oder aber man stellt eine vision, idee in den vordergrund, es kann aber auch beispielsweise das team sein.
  • ein team, was wirklich lust hat mit den nutzern zu kommunizieren, die auch mit einzelnen wirkliche beziehungen aufbauen, naja sowieso am besten mit leuten zusammenarbeiten für die das nicht nur ein 08/15 job ist.
  • mischung zwischen 1:1 kommunikation und one to many, 1:1 ist wirklich mühsam, weil es viel zeit kostet, aber meine erfahrungen über die jahre haben mir gezeigt, dass das ein ganz wichtiger schlüssel zum erfolg ist und dran bleiben, also nicht nur ein halbes jahr mal machen, sondern stetig
  • nutzer am erfolg und mißerfolg teilhaben lassen
  • am produkt, an der plattform mitarbeiten lassen
  • ruhig auch streiten, also richtig auseinandersetzen und nicht nur oberflächlich sagen: jajaja, interessant, gähhhn
  • keine angst vorm nutzer haben, haben viele, sondern als wirkliche partner begreifen
  • und dann wäre es natürlich auch von vorteil, wenn man ein gutes produkt hat


die liste ist nur unvollständig, aber viele von diesen faktoren sind mit der grund, warum uboot so eine treue nutzerschaft hat. und beim aufbau der groops community haben sie sich wieder als richtig erwiesen.

mein highlight heute: viele nutzer bei groops feiern dieses jahr bereits gemeinsam silvester und das sind ja keine bestehenden freundeskreise, die sich jetzt halt über eine plattform zusätzlich organisieren. nein, fremde menschen waren das bis vor kurzem:)

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weils so schön ist


All We Have by Brett Dennen  
(download)

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digitaler katastrophen tourismus

da les ich gerade das buch shantaram, dass das leben eines flüchtigen australiers in mumbai beschreibt, oft wird in dem buch das cafe leopold erwähnt.

mit dem terroranschlag dort, ist das nicht nur mehr fiction, sondern ich hab das gefühl, dass das bei mir um die ecke passiert. die twitter meldungen dazu verfolgt und es wird noch viel realer, die emotionale distanz fällt weg, die bei klassischen nachrichten da ist. die meldungen sind roh, emotional, menschlich, ich fühl mich beim lesen allerdings wie ein digitaler katastophen tourist.... also nicht gut.

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programmierer gesucht

wobei ich programmierhilfe brauche, hier kurz beschrieben. es handelt sich um ein selbstversuch, den ich machen möchte, alleine ist es aber nur halbwitzig, deshalb sollen auch andere die möglichkeit bekommen, daran teilzunehmen: es ist eine mischung zwischen twitter und 43 things

jedem registrierte nutzer steht pro tag eine liste mit 10 texteingabefeldern mit max. 160 zeichen zur verfügung, diese liste kann er nur an dem aktuellen tag befüllen. danach kann er die inhalte nicht mehr editieren, nur noch die einzelnen texteingabefelder löschen, oder aber die ganze liste. die einzelnen texteingabefelder haben ähnliche eigenschaften wie twittermeldungen. sobald der nutzer eines der 10 texteingabefelder ausgefüllt hat und auf speichern klickt, dann wird der inhalt auf einer allgemeinen übersichtsseite angezeigt mit dem nickname/profilbild des nutzers. die einzelnen tweets können von anderen über eine kommentarfunktion (unterschied zu twitter) kommentiert werden. man kann einzelnen nutzern folgen, deren tagesaktuellen eintragungen werden dem nutzer dann auf seiner persönlichen seite angezeigt. nicht mehr aktuelle listen landen im persönlichen archiv des nutzers und zusätzlich im öffentlichen archiv. die listen sind im archiv chronologisch geordnet. klickt der nutzer auf ein datum wird ihm im persönlichen archiv seine liste angezeigt, die er an diesem tag angelegt hat. klickt er auf der allgemeinen übersichtsseite im öffentlichen archiv auf ein datum, werden ihm alle listen angezeigt, die an diesem tag verfasst wurden.

das ist es eigentlich schon. das ganze dreht sich um ein einziges thema und soll zur verbesserung der lebensqualität der teilnehmer beitragen, außerdem dient es dem weltfrieden:). falls jemand interesse hat mitzumachen, einfach melden...

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