Mirjam Mieschendahl beschäftigt sich gerade mit...

 

wenn nutzer die besseren ideen haben teil 2

echt konstruktiv, besonders, wenn man sich selber noch nicht so mit dieser speziellen materie 'pr-möglichkeiten für gruppen mit sozialen themen' beschäftigt hat. hier ein weiteres mail eines groops nutzers zum thema, wie man groops in die presse bringen könnte:

Liebe Frau Mieschendahl,
ich würde eine differenzierte Kampagne machen.
Groops sollte deutlich machen, dass es eine beeindruckende Vielfalt gibt.
Gruppen, die sich mit Behinderungen, gesundheitlichen und sozialen Fragen beschäftigen, könnten z. B im Rahmen der Berichterstattung zum Tag des Ehrenamtes,Tag der Behinderten ins Spiel gebracht werden. Hierbei sollten die Gruppen, die sich auch real treffen, überlegen sich bei den örtlichen Kontaktstellen für Selbsthilfe zu registrien zu lassen.
Das gilt auch für Gruppen, die sich mit dem Thema Kinder beschäftigen.
Vielerorts gibts auch Gesundheits und Selbsthilfetage, auch dies wäre eine gute Möglichkeit Öffentlichkeitsarbeit zu machen, allerdings sollten dann die örtlichen Gruppen auch real present sein. In vielen Städten gibt es Zeitungen, die Rubriken wie Rat und Hilfe oder Lebenshilfe haben wo Termine oder Name und Ansprechpartner der Gruppen bekannt gegeben werden. Innerhalb von Groops sollte auch diskutiert werden, dass sich grosse Gruppen oder aktive Gruppen als eV registrieren lassen, dass ermöglicht auch relativ regelmaessig eine gewisse Möglichkeit mit der Presse in Kontakt zu kommen zb bei Neujahrsempfängen oder Ehrungen für verdiente Bürger einer Stadt....

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wenn nutzer die besseren ideen haben

gestern unsere groops nutzer gefragt, ob sie kontakte zur presse haben. gerade die mails durchgesehen und eigentlich überrascht es mich nicht, aber tut es trotzdem immer wieder, die nuzter haben einfach die besseren ideen, gehen unkonventionell an die sache ran und helfen einem das auch zu tun. beispielsweise dieser vorschlag: wir organisatoren könnten doch bei unseren lokalen medien anklopfen und ihnen von groops erzählen. weil wir sind vor ort, wir haben laufende gruppen und können das auch aus einer menschlichen sichtweise darstellen. also das probieren wir auf jeden fall...bin gespannt

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merk ich mir...

...One of the most universal causes of self-doubt and depression: trying to impress people you don't like. Stressing to impress is fine, but do it for the right people — those whom you want to emulate...

dann frag ich mich ab jetzt nur noch: wäre richard branson beeindruckt? der beeindruckt mich nämlich ganz schön...interview gelesen:
http://www.galore.de/index.php?id=48&interview=749

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wie man es nicht machen sollte...aber viel gelernt

vor genau zwei jahren haben wir auch schon mal versucht ein projekt zu starten. damals dachten wir noch: wir brauchen einen businessplan, viel geld, eine firma muss gegründet werden, mit investoren geredet, der marketingplan muss perfekt stehen, alles muss nach schema f ablaufen, weil sonst kann man das ja nicht...anstatt einfach anzufangen, haben wir unser projekt bei departure eingereicht, 3 monate mit investoren aus der österreichischen verlagsszene gesprochen, immer wieder den businessplan umgearbeitet, einen plan b mit business angels erarbeitet, diese kontaktiert, rumgereist, um mit denen zu reden, dabei viel geld ausgegeben, für nichts und wieder nichts..eines aber dabei gelernt: so sollte man es nicht machen und wir waren einfach noch zu blöde :)

natürlich auch so viel gelernt: wie macht man so einen businessplan, was ist eine management presentation, worum geht es business angels, was ist ein exit und warum wollen alle gar kein business aufbauen, sondern möglichst schnell wieder raus, wie kann man eine firma bewerten, die es noch gar nicht gibt und gesehen, alle schauen in die glaskugel und kochen auch nur mit wasser...alles dinge gewesen, die einen vom wesentlichen abhalten: nämlich der umsetzung.  weil was braucht man in wirklichkeit? eine idee, irgendwo mietet man sich einen server für billiges geld, wenn es nicht die große technologische neuerung ist, fragt man einen programmierer, ob er zeit hat, macht sich seine gedanken zur verbreitung und legt einfach los...man muss mit niemand reden, oder irgendwelche pläne abstimmen, keiner muss daran glauben, nur man selber ...und wenn es nichts wird, na und, dann halt nicht...wieder was gelernt

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ich brauche keine millionen, ich brauch kein pfennig zum glück

das hat man davon, wenn man mit der tingletangle tante 'marika rökk' verwandt ist und in der kindheit zu viele revuefilme geschaut hat, hab nun schon den ganzen morgen das lied im ohr...und das, weil ich drüber nachdenke, wie wir am besten meep in wien verbreiten und das wiederum ohne einen pfennig, geschweige denn mit irgendwelchen millionen....na gut, für kopierkosten und online marketing werden wir ein paar pfennige brauchen, aber das meiste ist dann einfach handarbeit, im wahrsten sinne des wortes: ich sehe mich schon zettel kleben...die zielgruppe von meep sind leute, die regelmäßig ausgehen, nicht diejenigen, die 24 stunden vorm kastle sitzen...real world will erobert werden...also müssen wir dahin, wo die leute sind->in die lokale. natürlich gibts auch welche, die beides tun, also vorm kastle sitzen und ausgehen...die muss man natürlich auch angehen, denk, denk, denk....twitter ist in austria bei den normalen internetnutzer unbekannt, aber auf facebook gibts schon interessante gruppen, die vienna uni gruppe umfasst immerhin schon über 2000 mitglieder->würde passen.....schau mir jetzt mal die lokalen plattfomen an...ja, ja ich brauche keine millionen....aber 'ne gute strategie

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all about meep

was ist meep und überhaupt, was soll das denn:-) hier eine kurze erklärung, ist doch schön, der blog steht schon einmal...und alles andere folgt dann auch bald...bin ganz zuversichtlich und freu mich wie ein schnitzel:
http://blog.meep.at/2009/01/02/der-blog-steht-das-ist-ja-schon-einmal-was/

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silvester mails bei groops, das jahr fängt ja gut an

zwischen den jahren noch ein silvester newsletter rausgesendet. heute die zahlen angeschaut. na bumm: eine clickrate von 19%.
aufhänger des mails war: silvester tipps: private parties und lustige runden.
naja so ganz wundert es mich nicht, oft genug saß ich auch schon zuhause am silvestertag und wußte nicht wohin. da wäre so ein newsletter mit tipps auch mir höchst willkommen gewesen. auch cool waren die mails, die mir die groops nutzer, als antwort gesendet haben. einige haben sich spontan entschlossen, noch eine silvester party zu organisieren und ich durfte mithelfen mitfeiernde zu organisieren.
ist immer wieder fazinierend, da schreibt man mails und simsalabim es steigt eine party in hamburg... und das in echt und in farbe:)

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ins neue jahr lachen




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was für ein ereignisreiches jahr

seit ich diesen blog führe, schreib ich nichts mehr per hand auf, hatte eigentlich immer hefte, in denen ich alles notiere und am ende des jahres gab es dann immer den großen jahresrückblick, also dann will ich mal......

die ersten drei monate: eingewöhnen in münchen und mich wohl fühlen, cooles gefühl die richtige entscheidung getroffen zu haben, münchen ist gemütlich, war nach dem stress der jahre davor echt froh durchatmen zu können. naja und dann die klasse wohnung in einem netten viertel, was will man mehr. ganz wichtig auch im neuen job gut aufgenommen, gut angekommen, wie soll ich sagen: rückenwind. groops ist gut gestartet, die ersten gruppen sind am laufen, beweis im kleinen erbracht, dass es funktionieren kann. auf der investorentour im jahr davor habe ich ja immer wieder gehört, das will doch keiner, sich mit wildfremden leuten treffen. doch die leute machen es sogar:)

frühling/sommer wow, ab märz war mir klar, dass ich jetzt nach vorne muss...loslegen und ab ins scheinwerferlicht, angefangen das barcamp mit den elab ladies zu organisieren, 500 frauen sicherlich persönlich angeschrieben, eingeladen, presse und blogger auf das thema hingewiesen und sehr, sehr viel gelernt. gleichzeitig, den dreh rausbekommen, wie man lokal groops am besten verbreitet. in münchen gestartet, dinge ausprobiert, manches ging daneben, aber langsam hat sich eine strategie entwickelt, die man in ganz deutschland einsetzen kann. im märz auch angefangen jeden tag 10 km zu joggen, glaub so fit war ich in meinem leben noch nicht...guter stress! flow

im august barcamp für frauen, ein erfolg, hab gesehen, was alles geht, man muss nur machen! dann die groops tour durch ganz deutschland, umsetzung des gelernten aus dem sommer. viele neue erfahrungen gesammelt, vieles gesehen, deutschland von einer anderen seite kennengelernt. echt spannend, aber auch wunsch endlich mal die füße aufs sofa zu legen...familie und freunde eher vernachlässigt..

ab november: krise schiebt sich immer mehr in den vordergrund und ich schlaf viel, leg die füsse aufs sofa, mach wellness und ziehe mich zurück. kraft tanken...weiß, mal wieder kommt alles anders als geplant, kann das ganze noch nicht einordnen, aber versuchs positiv zu sehen. manchmal gelingts, manchmal bin ich ungeduldig, weil mir alles erstarrt vorkommt, als ob wir alle auf die hinrichtung warten. mir wird klar, muss da was dagegen setzen, ein eigenes projekt. hab glück, die richtigen menschen umgeben mich, mit denen ich das auch entwicklen kann. wir legen los...

bei groops mach ich micromarketing, schreib viel mit usern, tauche immer tiefer ein, was man online machen muss, damit offline was passiert, lerne in der tiefe.
weihnachten ist schön, ruhig und fast stressfrei, ganz stressfrei wird es wohl bei mir nie ablaufen:) aber dieses jahr zumindestens die schönsten weihnachtsgeschenke ever bekommen.

dieses jahr echt was wesentliches erfahren: ich muss nur machen, nicht denken, dann ist das leben wie ein schlaraffenland. ein wahnsinns jahr!

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langsam werd ich zum cyborg

wenn sich geräte mit dem internet und dann mit einer aktion von mir verbinden und alles zusammen mir dabei hilft, etwas leichter, oder besser machen zu können, dann bin ich der größte technikfan aller zeiten.

* seit 2 jahren jogge ich, von anfang an dabei ein mp3 player, habe mir schon immer spezielle playlisten gemacht fürs joggen
* bin entweder nach zeit, oder kilomter gelaufen, zeit war einfacher, kilometer konnte ich nur strecken laufen, bei denen ich auch wußte wieviele kilomter das sind, waren dann immer die selben strecken
* sporadisch lauftagebuch geführt
* sein anfang 2008 dann gewechselt auf den ipod touch
* bin ein halbes jahr fast täglich 10 km gelaufen, keinen plan, ob ich mich verbessert hab, oder nicht
* zwischendrin wollte ich wissen, wie so mein puls ist, wie lange ich laufe, eine pulsuhr gekauft, anleitung nicht verstanden, nie gebraucht
* anmeldung auf diversen jogging portalen: jogmap, runmap, strecken per hand eingegeben + zeit, dann wieder gelassen

jetzt zu weihnachten einen nike plus sensor bekommen, mein ipod touch, ist einer der neuen generation, der hat nike plus schon integriert.
ich hab den sensor also auf mein schuh gebunden und aktiviert mit dem ipod... bin losgelaufen, vorher habe ich noch ein trainigsziel eingegeben,
und den sensor kallibriert, alles kinderleicht. eine freundliche stimme erzählt mir, wie viele kilometer ich schon gelaufen bin. am ende des trainigs weiß ich, wieviele kalorien
ich verbraucht habe, meine durchschnittsgeschwindigkeit etc. zuhause meinen ipod an den rechner angesteckt, die daten werden automatisch an nikeplus gesendet, dort habe
ich vorher ziele definiert->mein ziel ist in vier wochen 240 kilometer zu laufen hahaha...gleichzeitig habe ich noch ein wettbewerb gestartet, um mich zu motivieren, welcher münchner schafft im januar die meisten kilometer, natürlich ich:)
wow, ich habe endlich alles in einer hand: ohne das ich mich anstrengen muss: bekomme ein lückenloses lauftagebuch + motivation + leichtigkeit einfach loszulaufen und immer zu wissen, die tante im ohr sagt mir an, wieviele kilometer das waren + wettbewerb und es macht einfach spass damit rumzuspielen...

nikeplus

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