Meine 5 Cent zu spotify, skoobe und warum ich solche Modelle gerne unterstütze
Ich glaube ja, dass Musik und Bücher mich zu einem glücklicheren und deshalb besseren Menschen machen. Deshalb liebe ich die neuen Flatrate Modelle, wie spotify für Musik und skoobe für Bücher
Hätte ich als Jugendliche diesen Zugang zu Musik gehabt, wie er heute z. B. via spotify möglich ist, dann wäre ich wahrscheinlich ein sehr viel glücklicherer Teenager gewesen.
Stattdessen musste ich mich stundenlang vor das Radio kauern, um das Musik Einerlei mit dem Kassettenrekorder aufzunehmen...Spotify hätte damals wahrscheinlich mein ganzes Leben verändert, oder mich zumindest aus meiner entwürdigenden Kauerstellung befreit und aus mir einen coolen Teenager gemacht.
Ein wirklich wunderbares Musikuniversum, das sich mir also jetzt eröffnet. Ich habe nach kurzer Zeit so viele neue Musiker bei spotify entdeckt, deren größter Fan ich nun bin, wie vielleicht sonst in einem ganzen Jahr zusammen. Wow...und ich bezahle gerne, nicht nur die monatliche Fee, sondern ich kaufe mir die Stücke dann auch noch. Das bräuchte ich gar nicht, weil mir am Besitz gar nichts liegt, mach ich aber, weil ich die Musiker, spotify und das Geschäftsmodell unbedingt unterstützen möchte.
Heute ist skoobe an den Start gegangen, eine iPad/iPhone App mit der man via Flatrate Zugang zu tausenden E-Books bekommt. Die ersten 10.000 App Nutzer zahlen 9,90€/Monat und können bis März 2013 so viele Bücher im Monat lesen, wie sie möchten. Zwar soll man dann ab März 2013 nur noch 2 Bücher für das Geld lesen können, aber bis dahin wird sich noch viel verändern, in Stein gemeißelt ist das sicher nicht, oder besser gesagt, es kommt auch da wieder auf uns an, die Kunden.
Wenn wir solche Angebote anfangen zu nutzen, diese unterstützen und sie damit in eine neue Dimension heben, dann eröffnet man auch den Machern ganz neue Perspektiven und Handlungsspielräume. Das habe ich auch bei meinen eigenen Projekten immer wieder erlebt. Wenn Unterstützung durch einen größeren Nutzerkreis sichtbar wird, dann sind plötzlich noch einmal ganz andere Dinge möglich, die zum Start des Projekts undenkbar waren. Schon aus diesem Grund wünsche ich skoobe sehr viele Nutzer.
Was ich dagegen nicht verstehen kann, sind die selbsternannten Experten, die mal wieder gegen alles sind und solche Projekte gleich am Tag des Starts runternörgeln. Die sehen ein innovatives Projekt leider noch nicht mal, wenn es direkt vor ihnen steht und schaffen es mit dieser Negativhaltung, dass sich Projekte nicht entwickeln können. Deshalb wundert es mich auch nicht, warum Deutschland Copy Cat Nation Nr. 1 ist. So viel Ignoranz macht mich wütend.




